Satzung

 
FC Glückauf-Hüllen 1964 e.V

  1. Name, Sitz und Zweck
    • 1 Der am 1. Mai 1964 gegründete und Februar 1982 eingetragene Verein führt den Namen: “FC-Glückauf-Hüllen 64“ ,die Vereinsfarben sind rot-schwarz.
    • 2 Der Verein hat seinen Sitz in Gelsenkirchen und ist in das Vereinsregister eingetragen.
    • 3 Der Verein verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung, und zwar insbesondere durch die Pflege und Förderung des Sports.
    • 4 Der Verein kann alle Sportarten nach den Richtlinien des Deutschen Sportbundes und der Sportfachverbände betreiben.
    • 5 Die Mitgliedschaft in dem Verein zieht automatisch die Mitgliedschaft in den Verbänden nach sich, denen der Verein als Mitglied angehört. Die Vereinsmitglieder erkennen die Satzung und Verordnungen dieser Verbände an.
    • 6 Der Verein ist Parteipolitisch und Weltanschaulich neutral.
    • 7 Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
  2. Aufgaben
    • 1 Die Aufgaben des Vereines erstrecken sich auf
      1. a) Förderung und Pflege der sportlichen Betätigung zur körperlichen Leistungsfähigkeit, Gesundhaltung und Lebensfreude.
      2. b) Bildung und Erziehung der Jugendlichen unter Beachtung pädagogischer, sozialer und gesundheitlicher Gesichtspunkte.
      3. c) Zusammenarbeit mit anderen Sport- und Jugendorganisationen sowie Pflege der internationalen Verständigung.
      4. d) Pflege des geselligen Zusammenlebens.
    • 2 Die Sportabteilung und ihre Jugendabteilung führen und verwalten sich selbstständig und entscheiden über die ihnen zufließenden öffentlichen Mittel unter Beachtung der jeweiligen Zweckbindung.
  3. Erwerb der Mitgliedschaft
    • 1 Mitglied des Vereines kann jede unbescholtene Person werden.
    • 2 Die Aufnahme der Mitglieder erfolgt auf schriftlichen Antrag durch den Beschluss des geschäftsführenden Vorstandes. Der Beschluss ist unanfechtbar. Die Anträge Jugendlicher müssen von ihren gesetzlichen Vertretern unterschrieben werden.
  4. Verlust der Mitgliedschaft
    • 1 Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Tod, oder Ausschluss aus dem Verein.
    • 2 Die Austrittserklärung muss schriftlich an den geschäftsführenden Vorstand gereicht werden. Der Austritt ist nur unter Einhaltung einer Frist von 3 Monaten zulässig.
    • 3 Ein Mitglied kann nur durch den Beschluss des geschäftsführenden Vorstandes ausgeschlossen werden:
      1. a) wegen Nichterfüllung satzungsmäßiger Verpflichtungen oder Missachtung von Anordnung der Vereinsorgane.
      2. b) wegen vereinschädigendem, ehrenrührigem oder unsportlichem Verhalten.
      3. c) wegen Nichtzahlung der Beiträge trotz Mahnung.
    • 4 Gegen den Beschluss des geschäftsführenden Vorstandes gemäß Ziffer 4.3 kann das Mitglied den Vorstand anrufen welcher über den Ausschluss entscheidet.
    • 5 Mit der Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen sämtliche Ansprüche gegen den Verein. Der Ausgeschiedene hat seine Mitgliedskarte sowie etwa in seiner Obhut befindliche und dem Verein gehörenden Gegenstände unverzüglich zurückzugeben.
  5. Beiträge
    • 1 Der monatliche von Mitgliedern zu zahlenden Mitgliedsbeitrag sowie außerordentliche Beträge werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt.
    • 2 Die Beiträge sind dem Kassierer bzw. auf das Geschäftskonto des Vereines unaufgefordert zu entrichten bis zum 5. eines jeden Monats.
    • 3 In begründeten Fällen kann der geschäftsführende Vorstand auf schriftlichen Antrag Beiträge stunden oder teilweise ganz erlassen.
  6. Stimmrecht und Wählbarkeit
    • 1 Stimmberechtigt sind in Mitgliederversammlungen alle Mitglieder vom 18.Lebensjahr an. In den Jugendversammlungen sind alle Mitglieder vom 14.bis zum 17. Lebensjahr und die gewählten Jugendvertreter stimmberechtigt. Jüngere Mitglieder können als Gäste teilnehmen.
    • 2 Gewählt werden können Mitglieder vom 18. Lebensjahr an. Die beisitzenden Jugendlichen der Jugendausschüsse müssen 14 – 17 Jahre alt sein.
    • 3 Abwesende Mitglieder können gewählt werden, wenn die Bereitschaft zu der Annahme, der Wahl schriftlich vorliegt.
  7. Ehrenvorsitzender und Ehrenmitglieder
    • 1 Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können von der Mitgliederversammlung zum Ehrenvorsitzenden oder zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
    • 2 Wird ein Ehrenvorsitzender ernannt, so hat er Sitz und Stimme im Vorstand.
    • 3 Ehrenmitglieder können an Sitzungen ohne Stimmrecht teilnehmen.
  8. Organe

Die Organe des Vereines sind

  1. die Mitgliederversammlung
  2. die Jugendversammlung
  3. der Vorstand
  4. die Ausschüsse

 

  1. Mitgliederversammlungen
    • 1 Oberstes Organ des Vereines ist die Mitgliederversammlung.
    • 2 Eine ordentliche Mitgliederversammlung (Hauptversammlung) findet alle zwei Jahre innerhalb des 1. Quartals statt.
    • 3 Auf Beschluss des Vorstandes oder auf Antrag eines Drittels der stimmberechtigten Mitglieder ist eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen.
    • 4 Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch Veröffentlichung in der örtlichen Presse oder in den Vereinsmitteilungen 14 Tage vor dem Versammlungstermin. Mitglieder die Auswärts wohnen sind schriftlich einzuladen.
    • 5 Mit der Einberufung der Hauptversammlung ist die Tagesordnung mitzuteilen.

Sie muss folgende Tagesordnungspunkte enthalten:

  1. Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung
  2. Verlesen des letzten Protokolls und Bereichte des Vorstandes
  3. Kassenbereicht und Bereicht der Kassenprüfer
  4. Entlastung des Vorstandes
  5. Wahlen
  6. Beschlussfassung der vorliegenden Anträge
  7. Festsetzung der Beiträge
  8. Verschiedenes
  • 6 Anträge von Mitgliedern müssen schriftlich mit Begründung spätestens acht Tage vor der Versammlung beim geschäftsführenden Vorstand eingereicht werden.
  • 7 Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt.
  • 8 Wahlen sind grundsätzlich geheim. Es gilt die einfache Mehrheit. Bei Stimmgleichheit Neuwahlen. Danach Losentscheid.
  • 9 Beschlüsse werden grundsätzlich mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigter Mitglieder gefasst. Stimmgleichheit bedeutet Ablehnung.
  • 10 Abstimmung über Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von vier fünftel der abgegebenen Stimmen.
  • 11 Für die Formalien der Abteilungs- und aller Jugendversammlungen gelten die Bestimmungen dieser Satzung Sinngemäß.
  1. Jugendversammlungen
    • 1 Die Jugendversammlungen müssen rechtzeitig vor der Hauptversammlung bzw. den Abteilungsversammlungen stattfinden. Sie werden von dem Jugendleiter bzw. Jugendwarten berufen und geleitet.
    • 2 Der Jugendleiter bzw. Jugendwart werden von den Jugendversammlungen der Hauptversammlung bzw. den Abteilungsversammlungen zur Wahl vorgeschlagen.
    • 3 Die Mitarbeiter der Jugendausschüsse werden für zwei Jahre gewählt.
    • 4 Alle Beschlüsse der Jugendversammlung bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Zustimmung durch die Mitgliederversammlung.
  2. Vorstand
    • 1 Der Vorstand besteht aus dem
      1. a) Vorsitzenden
      2. b) Vorsitzenden
      3. c) Geschäftsführer
      4. d) Kassierer
      5. e) Kassierer
      6. f) Pressewart
    • 2 Der Vorstand hat die Stellung des gesetzlichen Vertreters. Er vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich durch zwei seiner Mitglieder.
    • 3 Die Mitglieder des Vorstandes werden in der Hauptversammlung jeweils für 2 Jahre gewählt.
    • 4 Die Abteilungsleiter der Sportabteilungen werden von den Abteilungsversammlungen und der Jugendleiter von der Jugendversammlung der Hauptversammlung zur Wahl vorgeschlagen. In der Hauptversammlung können andere Mitglieder vorgeschlagen und gewählt werden.
    • 5 Scheidet ein Vorstandsmitglied frühzeitig aus, so kann sich der Vorstand in der nächsten Hauptversammlung durch Zuwahl ergänzen.
    • 6 Der Vorsitzende beruft und leitet die Mitgliederversammlung und die Vorstandssitzungen. Im Falle der Verhinderung tritt an die Stelle des 1. Vorsitzenden ein anderes Mitglied des Vorstandes.
    • 7 Der geschäftsführende Vorstand ist in allen laufenden Vereinsangelegenheiten verantwortlich und zuständig. Beschlüsse der Sportabteilungen sowie aller Ausschüsse bedürfen seiner Bestätigung, Diese Beschlüsse können aufgehoben und zur erneuten Beratung und Beschlussfassung an den Vorstand verwiesen werden.
    • 8 Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes können an allen Versammlungen und Sitzungen des Vereines und seiner Abteilungen, zu denen sie schriftlich einzuladen sind, stimmberechtigt teilnehmen.
  3. Ausschüsse
    • 1 Für besondere Aufgabenbereiche, wie Sportehrungen und Jugend Angelegenheiten usw. können Ausschüsse gebildet werden.
    • 2 Die Berufung und Abberufung der Ausschussmitglieder ausschließlich der Jugendausschüsse erfolgt durch den Vorstand.
    • 3 Der Vereinsjugendausschuss bzw. die Abteilungsjugendausschüsse bestehen aus
      1. a) dem Jugendleiter bzw. Jugendwart
      2. b) den Beisitzern entsprechen den Abteilungsstärken
      3. c) zwei Jugendlichen, die zur Zeit der Wahl unter 18 Jahre alt sein müssen
    • 4 Die Jugendausschusssitzungen werden vom Jugendleiter einberufen und geleitet. Im Falle der Verhinderung tritt an deren Stelle der älteste Jugendwart bzw. Beisitzer.
    • 5 Die Ausschüsse tagen nach Bedarf. Auf Antrag der Hälfte der Ausschussmitglieder oder auf Beschluss des geschäftsführenden Vorstandes ins binnen drei Wochen eine Sitzung einzuberufen und durchzuführen.
  4. Sportabteilungen
    • 1 Für die im Verein betriebenen Sportarten bestehen Sportabteilungen oder werden im Bedarfsfalle durch Beschluss des geschäftsführenden Vorstandes gegründet.
    • 2 Die Vorsitzenden der Abteilungen sind für ihr Abteilungen dem geschäftsführenden Vorstand gegenüber verantwortlich und auf dessen Wunsch jederzeit zur Berichterstattung verpflichtet.
    • 3 Die Abteilungsleiter können der Abteilungsgröße entsprechend Mitarbeiter hinzuziehen. Es sollen möglichst folgende Positionen besetzt werden:
      1. a) Stellvertreter
      2. b) Schriftführer
      3. c) Kassierer
      4. d) Sportwart
      5. e) Jugendwart
      6. f) Pressewart
    • 4 Die Mitarbeiter werden in den Abteilungsversammlungen für zwei Jahre gewählt. Sie müssen vom Vorstand bestätigt werden. Die Abteilungsversammlungen, die rechtzeitig vor der Hauptversammlung stattfinden müssen, werden von den Abteilungsleitern einberufen und geleitet.
  5. Protokollierung der Beschlüsse

  • Über die Beschlüsse aller Versammlungen aus Sitzungen der Vereinsgremien sind jeweils Protokolle anzufertigen. Eine Protokollausführung ist unverzüglich dem geschäftsführenden Vorstand zuzuleiten.
  1. Kassenprüfer
    • 1 Es sind mindestens zwei Kassenprüfer in der Hauptversammlung für zwei Jahre zu wählen.
    • 2 Die Kassenprüfer sind befugt jederzeit Einsicht in die Kasse und sonstigen Büchern aller Vereinsgremien zu nehmen und Auskünfte über Vermögensverwaltung sowie Rechungsführung zu verlangen. Insbesondere steht ihnen das Recht zur Kartenkontrolle bei Veranstaltungen zu. Die Prüfung soll mindestens halbjährlich erfolgen.
  2. Auflösung des Vereins
    • 1 Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung auf deren Tagesordnungspunkt, nur der Punkt „Auflösung des Vereines“ stehen darf, beschlossen werden.
    • 2 Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von vier-fünftel aller stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
    • 3 Sollten bei der ersten Versammlung weniger als Vier-fünftel der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein, so ist eine zweite Versammlung, unter Wahrung einer 14-tägigen Ladungsfrist einzuberufen, die dann mit einer Mehrheit von Vier-fünftel der anwesenden stimmberechtigten Mitgliedern die Auflösung beschließen kann.
    • 4 Das bei Auflösung vorhandene Vermögen des Vereines fällt an die Stadt Gelsenkirchen mit der Auflage, es an Sportvereine zu übertragen, deren Gemeinnützigkeit anerkannt ist.
  3. Inkrafttreten
    Diese Satzung tritt mit dem Tage ihrer Annahme durch die Mitgliederversammlung in Kraft. Gleichzeitig tritt die bisher gültige Satzung außer Kraft.

 
Gelsenkirchen, 07.02.1982

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